Ihre Reise in Kürze:

Reisenummer: 1145Reise: Tadschikistan - Auf Nomadenwegen durch den östlichen Pamir u Pamir HighwayReisedauer: 23 Tage

Termine und Preise pro Person in Euro:
01.07.2012 - 23.07.2012 3140,00 22.07.2012 - 13.08.2012 3140,00 12.08.2012 - 03.09.2012 3140,00

Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt, Rundreise im Geländewagen (max. 4 Personen) oder geländegängigen Minibus (max. 7 Personen pro Fahrzeug), 3-tägiges Trekking mit Lastkamelen, 3-tägiges Trekking mit Yaks, 2 Ganztageswanderungen, 3 Hotelübernachtungen, 11Gästehaus/ Privatquartier, 5 Jurtenübernachtungen (Gemeinschaftsjurte), Camping-Ausrüstung mit Expeditionsküche, Vollpension, Trinkwasser während der Rundreise, Alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm, Naturschutzgebühr für Trekkingtouren, Besorgung der offiziellen Einladungsschreiben, Englisch sprechender lokaler Guide.

Buchen bei:
anderereisewelten.de e.K., Regina Egert, Schinkelstrasse 14, 22303 Hamburg, Tel: 040 / 63 68 99 39, Fax: 040 / 63 68 99 40, Bankverbindung: Commerzbank Bank, Kto: 0350042100, BLZ: 200 800 00, Konto Bez: Egert, Buchungsformular ist die letzte Seite dieses Ausdrucks!



Tadschikistan - Auf Nomadenwegen durch den östlichen Pamir u Pamir Highway
(23 Tage)




Auf dem Dach der Welt, durch die Naturschutzgebiete des östlichen Pamir, auf dem Pamir Highway
Aktive unterwegs durch Seiden und Weinbaugebiete, über Pässe, Gletscher und Sommerweiden mit Yaks und Lastkamelen
Übernachtung in familiärer Geborgenheit privater Unterkünfte





Reiseverlauf:

1. Tag - 2. Tag Anreise nach Dushanbe und Kala-i Khumb
Nachmittags von Frankfurt aus startend erreichen Sie Dushanbe am frühen Morgen. Am späteren Vormittag des zweiten Reisetages, nach einer kurzen, aber hoffentlich erholsamen Nachtruhe, starten Sie bereits in Richtung Pamir. Uns erwartet ein reiner Fahrtag, Sie müssen nichts weiter tun, als die Landschaft zu betrachten, die an Ihnen vorbeizieht. Sie folgen den Tälern der Flüsse Tavildara und Vakksh und überwinden mit dem 3.250 m hohen Saghrirdasht-Pass den ersten geografischen Höhepunkt der Tour. Ziel dieser Tagesetappe ist Kala-i Khumb, wo Sie in privaten Gastzimmern übernachten.
Die Stadt gehört bereits zum zum ?Gorno-Badachschanskaya Autonomnaya Oblast? (GBAO), einer bis heute abgelegenen Region, in der im ausgehenden 19. Jahrhundert britische und russische Interessen aufeinander prallten. Resultat dieses ?Great Game? genannten Kräftemessens war die gemeinsame Festlegung der Grenzen des russischen Reiches, die zugleich eine Pufferzone zur britischen Kronkolonie Indien vorsah. So wurde aus dem ansonsten wirtschaftlich unattraktiven Hochland ein strategischer Außenposten Moskaus.

3. Tag - 4. Tag Im Gebiet des Fedchenko-Gletschers
Heute durchfahren Sie zum ersten Mal das Panj-Tal, das über viele Kilometer die Grenze zum Nachbarland Afghanistan markiert und in historischer Zeit ein wichtiger Zweig der Seidenstraße war. Doch folgen Sie dem Panj zunächst nur für eine kurze Strecke und biegen schon bald nach Osten in das Seitental des Vanch ab. Tags darauf brechen Sie von Poi Mazar zum so genannten Bärengletscher (Medvezhiy-Gletscher) auf, der seinerseits Teil des gewaltigen Fedchenko-Gletschersystems ist. Dieses System erstreckt sich über 270 km² und gilt mit seinen 77 km Länge als längster Gletscher der Welt.
Natürlich wird die Tageswanderung keine echte Gletscherexpedition, denn die würde viel Erfahrung, entsprechende Vorbereitung und spezielle Ausrüstung erfordern. Doch erhalten Sie an der Zunge des Bärengletschers einen lebhaften Eindruck von der Größenordnung dieses Gletschersystems. Allein der Blick hinauf zum steilen ? Gletscher der Geografischen Gesellschaft? (Geograficheskogo Obshchestva) ist Belohnung für die Mühen des Aufstiegs.

5. Tag - 8. Tag Durch das Bartang-Tal
Von Poi Mazar kehren Sie zurück in Panj-Tal, durchfahren es ein Stück Richtung Süden, verlassen es dann aber erneut nach kurzer Strecke, um ins Bartang-Tal einzubiegen. Die nächsten vier Tage stehen ganz im Zeichen dieses Tals, dessen oft schluchtartiger Charakter seinem Namen ? Bartang bedeutet so viel wie ?schmaler Durchlass? ? alle Ehre macht und durch dessen enge Windungen Sie nach rund 160 km schließlich das Hochland des Ostpamir erreichen.

Doch zunächst machen Sie Station in dem kleinen Dorf Yemts dicht hinter dem Taleingang. Dort erleben Sie auch gleich die herzliche Gastfreundschaft der Menschen, die Sie von nun an die ganze Reise begleiten wird. Hier im Bartangtal haben sich bis heute viele altpamirische Traditionen erhalten.
Nach dem Imam Ismail ibn Djafar nennt sich eine relativ kleine, in ihrer Auslegung des Koran gemäßigte Glaubensrichtung der islamisch-schiitische Glaubensgemeinschaft, die im Osten des heutigen Tadjikistan vor langer Zeit Fuß gefasst hat. Zugleich dienen die Häuser Orte des täglichen Gebets, da es in GBAO bis heute keine Moscheen gibt.

Ein leichter Wandertag führt Sie am 6. Reisetag zu einem von drei Seen in der Umgebung des Dorfs und bietet dabei immer wieder Ausblicke über das Tal. Anderntags dringen Sie weiter nach Osten vor bis Basid, von wo aus Sie am nächsten Morgen zu einer weiteren Tageswanderung in die Umgebung aufbrechen, auf der Sie den Wald von Devloh erkunden.

9. Tag - 10. Tag Karakul und Murghab
Heute verlassen Sie das Bartang-Tal und gelangen nun endgültig in die Bergregion des östlichen Pamir. Diese abgelegene Region erreicht flächenmäßig in etwa die Größe der Schweiz und besteht im Wesentlichen aus einem ausgedehnten Hochplateau. Die durchschnittliche Höhe beträgt rund 4.100 Meter, Sie selbst werden im weiteren Verlauf unserer Tour 4.700 Meter kaum überschreiten. Dabei bewegen Sie sich durch eine größtenteils vegetationslose, wüstenhafte Umgebung, die oft genug alle Kennzeichen einer Mondlandschaft trägt. Charakteristisch sind die scharfen Grate kahler Höhenzüge, deren nadelspitze Gipfel sich über einer von Gletschern glatt und rund gescheuerten Ebene erheben. Immer wieder ergeben sich überwältigende Ausblicke auf die umliegenden Gebirgszüge, die zu den höchsten der Welt zählen und das Plateau wie ein schützendes Bollwerk umgeben: im Norden Alai und Tian Shan, im Osten der Kun Lun Shan mit dem fast 7.500 Meter hohen Mustagh Ata, im Süden Karakorum und Hindukush, im Westen die gewaltigen schneebedeckten Häupter des Ismoil Somoni und des Korshenevskaya. Nicht umsonst trägt dieses abgeschottete, einsame Hochland den Beinamen Bam-i Dunya: Dach der Welt.

Viel Regen fällt nicht auf dieses Dach, und doch gibt es an den Ufern des Aksu, des Alichur und des Pamir, aber auch entlang kleinerer Flüsse und Bäche in den Hochtälern frische grüne Bergwiesen. Fernab jeder Zivilisation folgen sie den vielfach gewunden Wasserläufen wie fruchtbare Girlanden und sind ein Paradies für Wildblumen, Bienen und Schmetterlinge. Hierher kommen die Nomaden mit ihren Tieren.

Jailoo heißen diese Sommerweiden, und heute suchen Sie eine von ihnen auf. Sie heißt Jalang und liegt im Kokui-Bel-Tal westlich des Kara Kul, des mit Abstand größten Sees Tadjikistans. Bestimmt begegnen Sie dort Nomadenfamilien. Die Hirten wie überhaupt die Einwohner des östlichen Pamir sind fast ausschließlich kirgisischer Herkunft.

Wie Nomaden übernachten Sie heute in einer Jurte. Zuvor allerdings überqueren Sie den Shorulu-Pass, passieren einen Meteoritenkrater und bekommen auf einer kurzen Wanderung die ersten Geoglyphen zu Gesicht ? auch dies eine charakteristische Erscheinung der Region, die uns noch mehrfach begegnen wird. Diese Geoglyphen sind nach Aussage archäologischer Zeugnisse mehrere tausend Jahre alt. Überdimensionale Steinsetzungen ähnlicher Art gibt es auch anderswo auf der Welt. Sie sind wie Bilder oder Zeichnungen auf der flachen Ebene ausgelegt und in ihrem ganzen Umrisss nur von oben zu erkennen. Der Sinn dieser Perspektive, die das menschliche Auge nicht erfassen kann, bleibt rätselhaft. Die Geoglyphen der östlichen Pamirregion gehören in der Regel in die Periode der Saka-Kultur, die während der frühen Eisenzeit große Teile Zentralasiens prägte und von der es offenbar auch Verbindungen zum Reiter- und Steppenvolk der Skythen gab.

Auf dem weiteren Weg, der uns nun nach Südosten führt, staunen Sie am Strand des Karakul über die weithin in der Sonne glitzernde Wasserfläche dieses gewaltigen Gebirgssees. Anschließend erklimmen Sie in unseren Fahrzeugen den 4.655 Meter hohen Akbaital-Paß und gelangen schließlich nach Murghab. Die Stadt ist das administrative Zentrum des Murghab Rayon, der den größten Teil des östlichen Pamir ausmacht, und zugleich die einzige größere Ortschaft in dieser Region überhaupt.

Sie übernachten in einer jener Unterkünfte, wie sie typisch sind für den gerade erst zaghaft beginnenden Fremdenverkehr im östlichen Pamir. Dabei handelt es sich üblicherweise um Gästezimmer in Privathäusern oder ?wohnungen, die wie Jurten liebevoll und gemütlich mit einer Vielzahl von Teppichen ausgestattet sind.
Zu jener Zeit flossen regelmäßige und nicht unbeträchtliche Subventionen in diese abgelegene Gegend, die für Moskau einen hohen strategischen Wert besaß. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion bleibt diese Förderung aus, was die Lebensbedingungen der hier lebenden Menschen rapide verschlechtert hat. Dessen ungeachtet zählen sich die Pamiri zu den gastfreundlichsten Völkern überhaupt. Mit entsprechend offenen Armen und Herzen werden Sie empfangen.

11. Tag - 15. Tag Kameltrek
Nach dem Frühstück haben Sie einige Formalitäten zu erledigen und sehen sich, sofern Zeit dafür bleibt, ein wenig in der Stadt um. Nachmittags fahren Sie in Richtung Nordosten und gelangen zunächst zum Ufer des Rang Kul. Der 3.780 Meter hoch gelegene See ist von rotblondem Gras umgeben, in seinem glasklaren Wasser spiegeln sich die niedrigen Höhenzüge des Rang Kul Pamir ? ein Bild wie ein Gemälde. Später erreichen Sie das Dorf Rang Kul, lassen aber auch dies hinter uns und kommen schließlich zur Jailoo Mamek. Hier befinden Sie uns bereits ganz in der Nähe der chinesischen Grenze. Je nach Verlauf der Fahrt treffen Sie entweder noch abends oder aber am nächsten Morgen mit den Kamelen und ihren Führern zusammen ? sie werden während der nächsten vier Tage unsere Begleiter sein. Mit ihnen gemeinsam ziehen Sie los wie zu Zeiten der großen Handelskarawanen, die das chinesische Reich mit dem Mittelmeer verbanden. Da die Tiere geführt werden, ist keine Reiterfahrung notwendig und der Kopf ist frei für die Wüstenlandschaft, die uns umgibt. Bei guter Sicht können Sie vielleicht sogar den mächtigen vergletscherten Gipfel des Mustagh Ata erkennen, der bereits auf chinesischem Boden steht.

Ohne Eile, stets begleitet vom Wiegeschritt der Lastkamele, bewegen Sie uns durch die schmalen und breiten Täler dieses östlichsten Teils des Murghab-Plateaus vorwärts. Der Weg führt von Sommerweide zu Sommerweide, von Jurte zu Jurte. Sie teilen das Leben der Nomaden, sind wie sie Sonne und Wind ausgesetzt und wie sie auf der Suche nach Futterplätzen für die Tiere. Dort grasen ihre Herden, die ihr ganzer Reichtum sind: Schafe, Ziegen, vereinzelt Kamele, vor allem aber Yaks, die zottigen robusten Hochlandrinder Zentralasiens. Deren Milch ist das Grundnahrungsmittel schlechthin, die verschiedensten Speisen und Getränke werden daraus gewonnen, u.a. Chakka, eine Art Kefir mit Kräutern. Die örtliche Küche ist mit ihren Milchprodukten ganz den Gegebenheiten dieser kargen Bergregion angepasst.

Doch keine Sorge: Das Klima hier ist im Sommer gewöhnlich trocken und vergleichsweise mild. Trotzdem ist zwischendurch alles möglich: Sturm, Regen, Hagel, ja sogar Schnee mitten im August. Und es kann durchaus passieren, dass mittags 30 Grad herrschen und abends Bodenfrost. Umso eher begreifen Sie, wie geschickt sich die Halbnomaden diesen Verhältnissen angepasst haben. Während des Kameltreks beschreiben Sie einen großen Bogen und treffen am 15. Tag im Gebiet der Jailoo Mukhur wieder auf Ihre Fahrzeuge. Hier verabschieden Sie uns von unseren Begleitern und fahren zurück nach Murghab.

16. Tag - 17. Tag Auf der Spur der Marco-Polo-Schafe
Heute wenden Sie sich nach Süden. Dort, im Shakharakh-Tal, erwartet Sie erneut ein Höhepunkt der archäologischen Geschichte des Landes: die sehr gut erhaltenen Felsmalereien von Shakhty, die in die Zeit zwischen 8000 und 5000 v. Chr. datiert werden. Tags darauf begeben Sie sich während einer Halbtageswanderung auf die Fährte der wild lebenden Marco-Polo-Schafe. Diese Arkhar, wie sie auf Kirgisisch heißen, besitzen ausgesprochen lange Hörner und leben in Herden von bis zu 30 und mehr Tieren zusammen, die meist nach Geschlechtern getrennt sind und sich nur zur Zeit der Paarung für einige Monate vereinigen. Durch Abholzung und Erosion sind die Arkhar mittlerweile vom Aussterben bedroht. Überdies sind sie sehr scheu, doch mit etwas Glück werden Sie einige von ihnen zu Gesicht bekommen. Sehr viel größeres Glück braucht man, um einen der sehr seltenen Schneeleoparden zu sichten. Die Chance ist etwa genauso groß wie die, auf den berühmten Yeti zu treffen, der u.a. auch im Pamir herumgeistern soll. Andere Bewohner dieser Gegend sind Hasen und graue Hamster, außerdem ? auf Höhen über 4.000 Metern ? Füchse, Wölfe und vereinzelt auch Braunbären.

Der Weg führt Sie an eine Stelle oberhalb des Zor Kul. Von dort aus genießen Sie bei klarem Wetter den Blick hinüber zum Gebirgszug des Großen Pamir, der bereits auf afghanischer Seite liegt. Gegen Mittag treffen Sie wieder auf die Wagen und erreichen westlich des Neizatash-Passes das Tal des Alichur. Auf der Fahrt dorthin sind die Weideplätze, wenn überhaupt, dünn gesät. Nur wenige Pflanzen vermögen dem rauhen Klima zu trotzen.

Ein Abstecher führt Sie später zum Schrein von Bash Gumbez. Ab Alichur ändert sich die Landschaft. Der westlich des Ortes gelegene Talabschnitt des gleichnamigen Flusses gehört zu den landschaftlichen Juwelen des Murghab Rayon. Wie eine glänzende Schlange windet sich der Alichur am Fuß kahler Berghänge entlang. Sie folgen seinem Lauf und gelangen schließlich nach Bulung Kul, wo Sie übernachten.

18. Tag - 19. Tag Im Wakhan-Tal
Nach einem Abstecher zur lang gestreckte Wasserfläche des Yashil Kul erklimmen Sie mit den Fahrzeugen den über 4.300 Meter hohen Khargush-Paß und gelangen auf der anderen Seite an die Ufer des Pamir, dem Sie in Richtung Südwesten folgen. Bei Langar, wo Sie übernachten, treffen Sie auf das Tal des Wakhan. Beide Flüsse vereinigen sich zum Panj, dem längsten und bedeutendsten Strom Tadjikistans. Dieser wird Sie nun fast bis zum Ende der Reise begleiten. Dabei erheben sich anfangs zur Linken die schneebekrönten Häupter des Hindukush wie stumme, majestätische Wächter. Später markiert der Flussverlauf die Grenze zum südlichen Nachbarland Afghanistan.

Mit dem Erreichen des Panj haben Sie die Hochebenen des östlichen Pamir endgültig verlassen und bewegen sich nun auf einer jener Routen, die einst die Seidenstraße nahm. Entsprechend zahlreich sind die (inter)kulturellen Zeugnisse, die unseren Weg säumen. Auf der Strecke von Langar nach Ishkashim, die am 19. Reisetag auf dem Programm steht, sehen und erleben Sie den Sufischrein des Mubarak Kaddam, die alte Befestigungsanlage bei Yamchun, die heißen Quellen von Bibi Fatima und die Buddha-Stupa von Vrang.

20. Tag - 23. Tag Khorog und das Ende der Reise
Heute besuchen Sie Garm Chashma, einen herrlich gelegenen Erholungsort, dessen Mineralquellen heilsame wirkung haben. Nachmittags gelangen Sie nach Khorog, dramatisch eingebettet zwischen rauhen Bergen. Hier strömen dem Panj gleich zwei Flüsse zu: der Gunt, den Sie in seinem Oberlauf schon als Alichur kennengelernt haben, und die kürzere Shakhdara. Khorogs Klima ist, abgesehen von den kalten Wintern, sehr angenehm und erlaubt eine dichte Vegetation aus Obstbäumen und Pappeln. Sie befinden sich in dem einzigen Ort des Pamir, der tatsächlich den Namen Stadt verdient. Besonderen Ruf genießt der Botanische Garten, den Sie sich ebenso ansehen wie das örtliche Museum und den Basar.

Auf der Weiterfahrt am 21. Tag verengt sich das Panj-Tal immer wieder zu klaffenden Schluchten, die ? sofern die Zeit ausreicht - zu wiederholten Stopps verlocken. Von Kala-i-Khumb, unserem nächsten Etappenhalt, den Sie schon vom Beginn der Reise her kennen, brechen Sie am Morgen des 22. Reisetages frühzeitig auf, denn vor Ihnen liegt Saghirdasht-Pass. Ihre letzte Nacht in Tadjikistan verbringen Sie in einem Hotel in Dushanbe. Am 23. Tag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt
Rundreise im Geländewagen (max. 4 Personen) oder geländegängigen Minibus (max. 7 Personen pro Fahrzeug)
3-tägiges Trekking mit Lastkamelen
3-tägiges Trekking mit Yaks
2 Ganztageswanderungen
3 Hotelübernachtungen
11Gästehaus/ Privatquartier
5 Jurtenübernachtungen (Gemeinschaftsjurte)
Camping-Ausrüstung mit Expeditionsküche
Vollpension
Trinkwasser während der Rundreise
Alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm
Naturschutzgebühr für Trekkingtouren
Besorgung der offiziellen Einladungsschreiben
Englisch sprechender lokaler Guide
Folgendes RailandFly-Angebot ist im Reisepeis enthalten: 68,00 Euro


Nicht in den Leistungen enthalten:
Zubringerflug nach Frankfurt auf Anfrage und Verfügbarkeit
evtl. Erhöhung von Gebühren oder Kerosinsteuern nach dem 8.11.11
Rail und Fly Ticket: + 68,00 Euro pro Pers.
Einzelzimmer + 155,00 Euro
Nebenkosten ca. 3 bis 5 Euro pro Pers. / Tag
Visum: z.Zt. 50,00 Euro
Optionale Ausflüge
Trinkgelder
Persönliche Ausgaben, z.B. Souvenirs
Termine und Preise pro Person in Euro:
01.07.2012 - 23.07.2012 Preis: 3140,00 Euro
22.07.2012 - 13.08.2012 Preis: 3140,00 Euro
12.08.2012 - 03.09.2012 Preis: 3140,00 Euro

Termine und Preise Saison1:
Aufpreis: Nur nach Rücksprache mit den Mitreisenden, sofern die MindestteilnehmerInnezahl nicht erreicht wird. Alternativ kostenfreier Rücktritt möglich.
Bei 6 Personen 100,00 Euro
Bei 5 Personen 200,00 Euro

Für das Kameltrekking ist keine Reiterfahrung notwendig. Eine gewisse Ausdauer erfordern die teils langen Fahrstrecken.


Termine und Preise Saison2:
Als Privatreise ab 2 Pers. zum Wunschtermin ab 3740,00 Euro pro Pers.



TeilnehmerInnen: ab 4 bis 12 Personnen

Reisedauer: 23 Tage

Halbes Doppelzimmer buchbar

Einzelzimmer: + 155,00 Euro

Bei einer zu geringen TeilnehmerInnenzahl wird ein Aufpreis wie folgt fällig:
Aufpreis bei 6 Pers. 100,00 Euro, bei 5 Pers. 200,00 Euro, bei 3-4 Pers. 300,00 Euro

Weitere Infos zu dieser Reise:
Dieser Reiseanbieter hat sich zu einem verbindlichen ökologischen Handlungskatalog verpflichtet.
Dieses ist ein ganz besonderes Reiseangebot, das Sie nicht überall bekommen können.

         
 www.anderereisewelten.de     Regina Egert     Schinkelstraße 14    22303 Hamburg
 Tel. 040 / 63 68 99 39    Fax 040 / 63 68 99 40    anderereisewelten@t-online.de      
 Eingetragen am Amtsgericht Hamburg    HRA 95724      

Tadschikistan - Auf Nomadenwegen durch den östlichen Pamir u Pamir Highway
(23 Tage)




Auf dem Dach der Welt, durch die Naturschutzgebiete des östlichen Pamir, auf dem Pamir Highway
Aktive unterwegs durch Seiden und Weinbaugebiete, über Pässe, Gletscher und Sommerweiden mit Yaks und Lastkamelen
Übernachtung in familiärer Geborgenheit privater Unterkünfte





Reiseverlauf:

1. Tag - 2. Tag Anreise nach Dushanbe und Kala-i Khumb
Nachmittags von Frankfurt aus startend erreichen Sie Dushanbe am frühen Morgen. Am späteren Vormittag des zweiten Reisetages, nach einer kurzen, aber hoffentlich erholsamen Nachtruhe, starten Sie bereits in Richtung Pamir. Uns erwartet ein reiner Fahrtag, Sie müssen nichts weiter tun, als die Landschaft zu betrachten, die an Ihnen vorbeizieht. Sie folgen den Tälern der Flüsse Tavildara und Vakksh und überwinden mit dem 3.250 m hohen Saghrirdasht-Pass den ersten geografischen Höhepunkt der Tour. Ziel dieser Tagesetappe ist Kala-i Khumb, wo Sie in privaten Gastzimmern übernachten.
Die Stadt gehört bereits zum zum ?Gorno-Badachschanskaya Autonomnaya Oblast? (GBAO), einer bis heute abgelegenen Region, in der im ausgehenden 19. Jahrhundert britische und russische Interessen aufeinander prallten. Resultat dieses ?Great Game? genannten Kräftemessens war die gemeinsame Festlegung der Grenzen des russischen Reiches, die zugleich eine Pufferzone zur britischen Kronkolonie Indien vorsah. So wurde aus dem ansonsten wirtschaftlich unattraktiven Hochland ein strategischer Außenposten Moskaus.

3. Tag - 4. Tag Im Gebiet des Fedchenko-Gletschers
Heute durchfahren Sie zum ersten Mal das Panj-Tal, das über viele Kilometer die Grenze zum Nachbarland Afghanistan markiert und in historischer Zeit ein wichtiger Zweig der Seidenstraße war. Doch folgen Sie dem Panj zunächst nur für eine kurze Strecke und biegen schon bald nach Osten in das Seitental des Vanch ab. Tags darauf brechen Sie von Poi Mazar zum so genannten Bärengletscher (Medvezhiy-Gletscher) auf, der seinerseits Teil des gewaltigen Fedchenko-Gletschersystems ist. Dieses System erstreckt sich über 270 km² und gilt mit seinen 77 km Länge als längster Gletscher der Welt.
Natürlich wird die Tageswanderung keine echte Gletscherexpedition, denn die würde viel Erfahrung, entsprechende Vorbereitung und spezielle Ausrüstung erfordern. Doch erhalten Sie an der Zunge des Bärengletschers einen lebhaften Eindruck von der Größenordnung dieses Gletschersystems. Allein der Blick hinauf zum steilen ? Gletscher der Geografischen Gesellschaft? (Geograficheskogo Obshchestva) ist Belohnung für die Mühen des Aufstiegs.

5. Tag - 8. Tag Durch das Bartang-Tal
Von Poi Mazar kehren Sie zurück in Panj-Tal, durchfahren es ein Stück Richtung Süden, verlassen es dann aber erneut nach kurzer Strecke, um ins Bartang-Tal einzubiegen. Die nächsten vier Tage stehen ganz im Zeichen dieses Tals, dessen oft schluchtartiger Charakter seinem Namen ? Bartang bedeutet so viel wie ?schmaler Durchlass? ? alle Ehre macht und durch dessen enge Windungen Sie nach rund 160 km schließlich das Hochland des Ostpamir erreichen.

Doch zunächst machen Sie Station in dem kleinen Dorf Yemts dicht hinter dem Taleingang. Dort erleben Sie auch gleich die herzliche Gastfreundschaft der Menschen, die Sie von nun an die ganze Reise begleiten wird. Hier im Bartangtal haben sich bis heute viele altpamirische Traditionen erhalten.
Nach dem Imam Ismail ibn Djafar nennt sich eine relativ kleine, in ihrer Auslegung des Koran gemäßigte Glaubensrichtung der islamisch-schiitische Glaubensgemeinschaft, die im Osten des heutigen Tadjikistan vor langer Zeit Fuß gefasst hat. Zugleich dienen die Häuser Orte des täglichen Gebets, da es in GBAO bis heute keine Moscheen gibt.

Ein leichter Wandertag führt Sie am 6. Reisetag zu einem von drei Seen in der Umgebung des Dorfs und bietet dabei immer wieder Ausblicke über das Tal. Anderntags dringen Sie weiter nach Osten vor bis Basid, von wo aus Sie am nächsten Morgen zu einer weiteren Tageswanderung in die Umgebung aufbrechen, auf der Sie den Wald von Devloh erkunden.

9. Tag - 10. Tag Karakul und Murghab
Heute verlassen Sie das Bartang-Tal und gelangen nun endgültig in die Bergregion des östlichen Pamir. Diese abgelegene Region erreicht flächenmäßig in etwa die Größe der Schweiz und besteht im Wesentlichen aus einem ausgedehnten Hochplateau. Die durchschnittliche Höhe beträgt rund 4.100 Meter, Sie selbst werden im weiteren Verlauf unserer Tour 4.700 Meter kaum überschreiten. Dabei bewegen Sie sich durch eine größtenteils vegetationslose, wüstenhafte Umgebung, die oft genug alle Kennzeichen einer Mondlandschaft trägt. Charakteristisch sind die scharfen Grate kahler Höhenzüge, deren nadelspitze Gipfel sich über einer von Gletschern glatt und rund gescheuerten Ebene erheben. Immer wieder ergeben sich überwältigende Ausblicke auf die umliegenden Gebirgszüge, die zu den höchsten der Welt zählen und das Plateau wie ein schützendes Bollwerk umgeben: im Norden Alai und Tian Shan, im Osten der Kun Lun Shan mit dem fast 7.500 Meter hohen Mustagh Ata, im Süden Karakorum und Hindukush, im Westen die gewaltigen schneebedeckten Häupter des Ismoil Somoni und des Korshenevskaya. Nicht umsonst trägt dieses abgeschottete, einsame Hochland den Beinamen Bam-i Dunya: Dach der Welt.

Viel Regen fällt nicht auf dieses Dach, und doch gibt es an den Ufern des Aksu, des Alichur und des Pamir, aber auch entlang kleinerer Flüsse und Bäche in den Hochtälern frische grüne Bergwiesen. Fernab jeder Zivilisation folgen sie den vielfach gewunden Wasserläufen wie fruchtbare Girlanden und sind ein Paradies für Wildblumen, Bienen und Schmetterlinge. Hierher kommen die Nomaden mit ihren Tieren.

Jailoo heißen diese Sommerweiden, und heute suchen Sie eine von ihnen auf. Sie heißt Jalang und liegt im Kokui-Bel-Tal westlich des Kara Kul, des mit Abstand größten Sees Tadjikistans. Bestimmt begegnen Sie dort Nomadenfamilien. Die Hirten wie überhaupt die Einwohner des östlichen Pamir sind fast ausschließlich kirgisischer Herkunft.

Wie Nomaden übernachten Sie heute in einer Jurte. Zuvor allerdings überqueren Sie den Shorulu-Pass, passieren einen Meteoritenkrater und bekommen auf einer kurzen Wanderung die ersten Geoglyphen zu Gesicht ? auch dies eine charakteristische Erscheinung der Region, die uns noch mehrfach begegnen wird. Diese Geoglyphen sind nach Aussage archäologischer Zeugnisse mehrere tausend Jahre alt. Überdimensionale Steinsetzungen ähnlicher Art gibt es auch anderswo auf der Welt. Sie sind wie Bilder oder Zeichnungen auf der flachen Ebene ausgelegt und in ihrem ganzen Umrisss nur von oben zu erkennen. Der Sinn dieser Perspektive, die das menschliche Auge nicht erfassen kann, bleibt rätselhaft. Die Geoglyphen der östlichen Pamirregion gehören in der Regel in die Periode der Saka-Kultur, die während der frühen Eisenzeit große Teile Zentralasiens prägte und von der es offenbar auch Verbindungen zum Reiter- und Steppenvolk der Skythen gab.

Auf dem weiteren Weg, der uns nun nach Südosten führt, staunen Sie am Strand des Karakul über die weithin in der Sonne glitzernde Wasserfläche dieses gewaltigen Gebirgssees. Anschließend erklimmen Sie in unseren Fahrzeugen den 4.655 Meter hohen Akbaital-Paß und gelangen schließlich nach Murghab. Die Stadt ist das administrative Zentrum des Murghab Rayon, der den größten Teil des östlichen Pamir ausmacht, und zugleich die einzige größere Ortschaft in dieser Region überhaupt.

Sie übernachten in einer jener Unterkünfte, wie sie typisch sind für den gerade erst zaghaft beginnenden Fremdenverkehr im östlichen Pamir. Dabei handelt es sich üblicherweise um Gästezimmer in Privathäusern oder ?wohnungen, die wie Jurten liebevoll und gemütlich mit einer Vielzahl von Teppichen ausgestattet sind.
Zu jener Zeit flossen regelmäßige und nicht unbeträchtliche Subventionen in diese abgelegene Gegend, die für Moskau einen hohen strategischen Wert besaß. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion bleibt diese Förderung aus, was die Lebensbedingungen der hier lebenden Menschen rapide verschlechtert hat. Dessen ungeachtet zählen sich die Pamiri zu den gastfreundlichsten Völkern überhaupt. Mit entsprechend offenen Armen und Herzen werden Sie empfangen.

11. Tag - 15. Tag Kameltrek
Nach dem Frühstück haben Sie einige Formalitäten zu erledigen und sehen sich, sofern Zeit dafür bleibt, ein wenig in der Stadt um. Nachmittags fahren Sie in Richtung Nordosten und gelangen zunächst zum Ufer des Rang Kul. Der 3.780 Meter hoch gelegene See ist von rotblondem Gras umgeben, in seinem glasklaren Wasser spiegeln sich die niedrigen Höhenzüge des Rang Kul Pamir ? ein Bild wie ein Gemälde. Später erreichen Sie das Dorf Rang Kul, lassen aber auch dies hinter uns und kommen schließlich zur Jailoo Mamek. Hier befinden Sie uns bereits ganz in der Nähe der chinesischen Grenze. Je nach Verlauf der Fahrt treffen Sie entweder noch abends oder aber am nächsten Morgen mit den Kamelen und ihren Führern zusammen ? sie werden während der nächsten vier Tage unsere Begleiter sein. Mit ihnen gemeinsam ziehen Sie los wie zu Zeiten der großen Handelskarawanen, die das chinesische Reich mit dem Mittelmeer verbanden. Da die Tiere geführt werden, ist keine Reiterfahrung notwendig und der Kopf ist frei für die Wüstenlandschaft, die uns umgibt. Bei guter Sicht können Sie vielleicht sogar den mächtigen vergletscherten Gipfel des Mustagh Ata erkennen, der bereits auf chinesischem Boden steht.

Ohne Eile, stets begleitet vom Wiegeschritt der Lastkamele, bewegen Sie uns durch die schmalen und breiten Täler dieses östlichsten Teils des Murghab-Plateaus vorwärts. Der Weg führt von Sommerweide zu Sommerweide, von Jurte zu Jurte. Sie teilen das Leben der Nomaden, sind wie sie Sonne und Wind ausgesetzt und wie sie auf der Suche nach Futterplätzen für die Tiere. Dort grasen ihre Herden, die ihr ganzer Reichtum sind: Schafe, Ziegen, vereinzelt Kamele, vor allem aber Yaks, die zottigen robusten Hochlandrinder Zentralasiens. Deren Milch ist das Grundnahrungsmittel schlechthin, die verschiedensten Speisen und Getränke werden daraus gewonnen, u.a. Chakka, eine Art Kefir mit Kräutern. Die örtliche Küche ist mit ihren Milchprodukten ganz den Gegebenheiten dieser kargen Bergregion angepasst.

Doch keine Sorge: Das Klima hier ist im Sommer gewöhnlich trocken und vergleichsweise mild. Trotzdem ist zwischendurch alles möglich: Sturm, Regen, Hagel, ja sogar Schnee mitten im August. Und es kann durchaus passieren, dass mittags 30 Grad herrschen und abends Bodenfrost. Umso eher begreifen Sie, wie geschickt sich die Halbnomaden diesen Verhältnissen angepasst haben. Während des Kameltreks beschreiben Sie einen großen Bogen und treffen am 15. Tag im Gebiet der Jailoo Mukhur wieder auf Ihre Fahrzeuge. Hier verabschieden Sie uns von unseren Begleitern und fahren zurück nach Murghab.

16. Tag - 17. Tag Auf der Spur der Marco-Polo-Schafe
Heute wenden Sie sich nach Süden. Dort, im Shakharakh-Tal, erwartet Sie erneut ein Höhepunkt der archäologischen Geschichte des Landes: die sehr gut erhaltenen Felsmalereien von Shakhty, die in die Zeit zwischen 8000 und 5000 v. Chr. datiert werden. Tags darauf begeben Sie sich während einer Halbtageswanderung auf die Fährte der wild lebenden Marco-Polo-Schafe. Diese Arkhar, wie sie auf Kirgisisch heißen, besitzen ausgesprochen lange Hörner und leben in Herden von bis zu 30 und mehr Tieren zusammen, die meist nach Geschlechtern getrennt sind und sich nur zur Zeit der Paarung für einige Monate vereinigen. Durch Abholzung und Erosion sind die Arkhar mittlerweile vom Aussterben bedroht. Überdies sind sie sehr scheu, doch mit etwas Glück werden Sie einige von ihnen zu Gesicht bekommen. Sehr viel größeres Glück braucht man, um einen der sehr seltenen Schneeleoparden zu sichten. Die Chance ist etwa genauso groß wie die, auf den berühmten Yeti zu treffen, der u.a. auch im Pamir herumgeistern soll. Andere Bewohner dieser Gegend sind Hasen und graue Hamster, außerdem ? auf Höhen über 4.000 Metern ? Füchse, Wölfe und vereinzelt auch Braunbären.

Der Weg führt Sie an eine Stelle oberhalb des Zor Kul. Von dort aus genießen Sie bei klarem Wetter den Blick hinüber zum Gebirgszug des Großen Pamir, der bereits auf afghanischer Seite liegt. Gegen Mittag treffen Sie wieder auf die Wagen und erreichen westlich des Neizatash-Passes das Tal des Alichur. Auf der Fahrt dorthin sind die Weideplätze, wenn überhaupt, dünn gesät. Nur wenige Pflanzen vermögen dem rauhen Klima zu trotzen.

Ein Abstecher führt Sie später zum Schrein von Bash Gumbez. Ab Alichur ändert sich die Landschaft. Der westlich des Ortes gelegene Talabschnitt des gleichnamigen Flusses gehört zu den landschaftlichen Juwelen des Murghab Rayon. Wie eine glänzende Schlange windet sich der Alichur am Fuß kahler Berghänge entlang. Sie folgen seinem Lauf und gelangen schließlich nach Bulung Kul, wo Sie übernachten.

18. Tag - 19. Tag Im Wakhan-Tal
Nach einem Abstecher zur lang gestreckte Wasserfläche des Yashil Kul erklimmen Sie mit den Fahrzeugen den über 4.300 Meter hohen Khargush-Paß und gelangen auf der anderen Seite an die Ufer des Pamir, dem Sie in Richtung Südwesten folgen. Bei Langar, wo Sie übernachten, treffen Sie auf das Tal des Wakhan. Beide Flüsse vereinigen sich zum Panj, dem längsten und bedeutendsten Strom Tadjikistans. Dieser wird Sie nun fast bis zum Ende der Reise begleiten. Dabei erheben sich anfangs zur Linken die schneebekrönten Häupter des Hindukush wie stumme, majestätische Wächter. Später markiert der Flussverlauf die Grenze zum südlichen Nachbarland Afghanistan.

Mit dem Erreichen des Panj haben Sie die Hochebenen des östlichen Pamir endgültig verlassen und bewegen sich nun auf einer jener Routen, die einst die Seidenstraße nahm. Entsprechend zahlreich sind die (inter)kulturellen Zeugnisse, die unseren Weg säumen. Auf der Strecke von Langar nach Ishkashim, die am 19. Reisetag auf dem Programm steht, sehen und erleben Sie den Sufischrein des Mubarak Kaddam, die alte Befestigungsanlage bei Yamchun, die heißen Quellen von Bibi Fatima und die Buddha-Stupa von Vrang.

20. Tag - 23. Tag Khorog und das Ende der Reise
Heute besuchen Sie Garm Chashma, einen herrlich gelegenen Erholungsort, dessen Mineralquellen heilsame wirkung haben. Nachmittags gelangen Sie nach Khorog, dramatisch eingebettet zwischen rauhen Bergen. Hier strömen dem Panj gleich zwei Flüsse zu: der Gunt, den Sie in seinem Oberlauf schon als Alichur kennengelernt haben, und die kürzere Shakhdara. Khorogs Klima ist, abgesehen von den kalten Wintern, sehr angenehm und erlaubt eine dichte Vegetation aus Obstbäumen und Pappeln. Sie befinden sich in dem einzigen Ort des Pamir, der tatsächlich den Namen Stadt verdient. Besonderen Ruf genießt der Botanische Garten, den Sie sich ebenso ansehen wie das örtliche Museum und den Basar.

Auf der Weiterfahrt am 21. Tag verengt sich das Panj-Tal immer wieder zu klaffenden Schluchten, die ? sofern die Zeit ausreicht - zu wiederholten Stopps verlocken. Von Kala-i-Khumb, unserem nächsten Etappenhalt, den Sie schon vom Beginn der Reise her kennen, brechen Sie am Morgen des 22. Reisetages frühzeitig auf, denn vor Ihnen liegt Saghirdasht-Pass. Ihre letzte Nacht in Tadjikistan verbringen Sie in einem Hotel in Dushanbe. Am 23. Tag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt
Rundreise im Geländewagen (max. 4 Personen) oder geländegängigen Minibus (max. 7 Personen pro Fahrzeug)
3-tägiges Trekking mit Lastkamelen
3-tägiges Trekking mit Yaks
2 Ganztageswanderungen
3 Hotelübernachtungen
11Gästehaus/ Privatquartier
5 Jurtenübernachtungen (Gemeinschaftsjurte)
Camping-Ausrüstung mit Expeditionsküche
Vollpension
Trinkwasser während der Rundreise
Alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm
Naturschutzgebühr für Trekkingtouren
Besorgung der offiziellen Einladungsschreiben
Englisch sprechender lokaler Guide
Folgendes RailandFly-Angebot ist im Reisepeis enthalten: 68,00 Euro


Nicht in den Leistungen enthalten:
Zubringerflug nach Frankfurt auf Anfrage und Verfügbarkeit, evtl. Erhöhung von Gebühren oder Kerosinsteuern nach dem 8.11.11, Rail und Fly Ticket: + 68,00 Euro pro Pers., Einzelzimmer + 155,00 Euro, Nebenkosten ca. 3 bis 5 Euro pro Pers. / Tag, Visum: z.Zt. 50,00 Euro, Optionale Ausflüge, Trinkgelder, Persönliche Ausgaben, z.B. Souvenirs
Termine und Preise pro Person in Euro:
01.07.2012 - 23.07.2012 Preis: 3140,00 Euro
22.07.2012 - 13.08.2012 Preis: 3140,00 Euro
12.08.2012 - 03.09.2012 Preis: 3140,00 Euro

Termine und Preise Saison1:
Aufpreis: Nur nach Rücksprache mit den Mitreisenden, sofern die MindestteilnehmerInnezahl nicht erreicht wird. Alternativ kostenfreier Rücktritt möglich.
Bei 6 Personen 100,00 Euro
Bei 5 Personen 200,00 Euro

Für das Kameltrekking ist keine Reiterfahrung notwendig. Eine gewisse Ausdauer erfordern die teils langen Fahrstrecken.


Termine und Preise Saison2:
Als Privatreise ab 2 Pers. zum Wunschtermin ab 3740,00 Euro pro Pers.



TeilnehmerInnen:ab 4 bis 12 Personnen

Reisedauer: 23 Tage

Halbes Doppelzimmer buchbar

Einzelzimmer: + 155,00 Euro

Bei einer zu geringen TeilnehmerInnenzahl wird ein Aufpreis wie folgt fällig:
Aufpreis bei 6 Pers. 100,00 Euro, bei 5 Pers. 200,00 Euro, bei 3-4 Pers. 300,00 Euro

Weitere Infos zu dieser Reise:
Dieser Reiseanbieter hat sich zu einem verbindlichen ökologischen Handlungskatalog verpflichtet.
Dieses ist ein ganz besonderes Reiseangebot, das Sie nicht überall bekommen können.

REISE – ANMELDUNG

REISE – ANMELDUNG

Veranstalter            _____________________________________________________________________________________

 

Tour/Reise/Nr.       _____________________________________________________________________________________

 

Datum                    ___________________                         Preis        _____________________________________________

                                                                                  Mit der Anmeldung werden 20 % Anzahlung fällig. Überweisungsträger liegen bei.

 

Vor-/Nachname      _____________________________________________________________________________________

 

Straße                     _____________________________________________________________________________________

 

PLZ/Ort/Land        _____________________________________________________________________________________

 

Telefon Privat/Büro               _____________________________________________________________________________

 

Fax          ______________________________________   e-mail      _____________________________________________

 

Geburtsdatum        ___________________                         Beruf       _____________________________________________

 

Reisepaß gültig bis _____________________________________________________________________________________

 

1. => _____________________________________________________________________
               Ort / Datum / Unterschrift 
              
Die Teilnahme- & Reisebedingungen liegen mir vor und ich bin damit einverstanden.

 

       
 


Mit mir melde ich verbindlich an:

Vor-/Nachname      _____________________________________________________________________________________

 

Straße                     _____________________________________________________________________________________

 

PLZ/Ort                 _____________________________________________________________________________________

 

Telefon Privat/Büro               _____________________________________________________________________________

 

Fax          __________________________________          e-mail    ______________________________________________

 

Geburtsdatum        ___________________                         Beruf     ______________________________________________

 

Reisepaß gültig bis _____________________________________________________________________________________


2. =>  _____________________________________________________________________ 

                 Ort / Datum / Unterschrift für die von mir mit angemeldete Person

                   Die Teilnahme- & Reisebedingungen liegen mir vor und ich bin damit einverstanden.


O    Ich wünsche folgende Alternative, falls die Reise voll ist: _______________________

O    Ich buche ein EZ/Zelt-Zimmer gegen Aufpreis

O    Ich buche im ½ Doppelzimmer

O    Ich möchte den Flug der Gruppenreise ab/bis                  _______________________

O    einen innerdeutschen Anschlußflug buchen ab/bis _______________________ ( Info: 040/636 89 939 )

O    einen zusätzlichen Flug buchen ab/bis _______________________ ( Info: 040/636 89 939 )

O    Ich buche ein Rail & Fly-Ticket

 



Vielen Dank für Ihre Buchung
und das uns entgegengebrachte Vertrauen.
Regina Egert, anderereisewelten.de e.K.

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